Direkt zum Inhalt
🚚 Kostenloser Versand ab 2000 CZK (nur innerhalb Tschechiens)
NEOBOTANICS.czNEOBOTANICS.cz
0
Cellulitida, pomerančová kůže, cellulitis, celulite

Was Sie vielleicht noch nicht über Cellulite wussten | Ursachen, Stadien und Behandlung

Cellulite betrifft bis zu 90 % der Frauen. Was verursacht sie, welche Stadien gibt es und gibt es wirksame Wege, sie zu verhindern oder ihre Erscheinung zu mildern?

Was Sie vielleicht noch nicht über Cellulite wussten | Ursachen, Stadien und Pflege


Cellulite gehört zu den häufigsten kosmetischen Problemen der Haut. Sie tritt bei den meisten Frauen auf, verschont aber auch schlanke Figuren, aktive Frauen oder manche Männer nicht. Trotzdem kursieren immer noch viele Vereinfachungen und Ungenauigkeiten. Was steckt wirklich hinter der Entstehung von Orangenhaut, warum ist sie an Oberschenkeln, Gesäß oder Bauch ausgeprägter und welche Schritte machen langfristig Sinn?

Cellulite ist eine sehr häufige, harmlose Veränderung des Hautbildes, bei der die Haut holprig oder dellenartig wirkt. Am häufigsten tritt sie an den Oberschenkeln, Hüften, am Gesäß und Bauch auf und ist bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern.

Was ist Cellulite und wie entsteht sie?

Cellulite entsteht nicht nur durch "Fettansammlungen". Es handelt sich um ein Zusammenspiel von Veränderungen im Unterhautfettgewebe, den Bindegewebssträngen und der Hautqualität. Fettzellen drücken zur Haut hin, während festere Bindegewebsstrukturen einige Stellen nach unten ziehen. An der Oberfläche entsteht dann das typische unebene Aussehen, das als Orangenhaut bezeichnet wird.

Mehrere Faktoren tragen gleichzeitig zu ihrer Sichtbarkeit bei. Genetik, weibliche Hormone, Alter, Qualität des Bindegewebes, Körperzusammensetzung und Lebensstil spielen eine Rolle. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut außerdem an Elastizität, sodass die Unebenheiten oft stärker hervortreten.

Warum betrifft sie hauptsächlich Frauen?

Cellulite ist bei Frauen aufgrund der unterschiedlichen Anordnung des Unterhautbindegewebes und der Fettverteilung viel häufiger. Das weibliche Gewebe ist in dieser Hinsicht anatomisch anders als das männliche, weshalb Unebenheiten auf der Hautoberfläche leichter sichtbar werden. Das ist auch der Grund, warum sie selbst bei Frauen auftreten kann, die nicht übergewichtig sind und sich ansonsten gut um sich kümmern.

Das bedeutet nicht, dass Männer davon gar nicht betroffen wären. Cellulite bei Männern ist zwar weniger verbreitet, kann aber auftreten, insbesondere bei hormonellen Veränderungen, einem höheren Körperfettanteil oder genetischer Veranlagung.

Wo tritt Cellulite am häufigsten auf?

Typisch ist vor allem der Bereich der Oberschenkel, Hüften und des Gesäßes. Sehr häufig ist auch Cellulite am Po und bei manchen Frauen auch Cellulite am Bauch. Gerade in diesen Bereichen ist das Unterhautfettgewebe physiologisch ausgeprägter eingelagert, und Veränderungen der Gewebestruktur sind hier daher optisch auffälliger.

Bei manchen Menschen ist sie nur bei bestimmtem Licht oder beim Zusammendrücken der Haut sichtbar, manchmal ist sie aber auch im Ruhezustand erkennbar. Die Intensität der Erscheinung kann sich je nach hormonellen Schwankungen, Gewichtsschwankungen, dem Grad der Hydratation und dem allgemeinen Zustand der Haut ändern.

Cellulite in der Schwangerschaft ist ausgeprägter

Während der Schwangerschaft kann sich das Hautbild schneller verändern als sonst. Der Grund dafür ist eine Kombination aus hormonellen Veränderungen, stärkerer Wassereinlagerung, Veränderungen im Blut- und Lymphkreislauf sowie natürlichen Veränderungen des Körpergewichts. Cellulite in der Schwangerschaft ist daher nichts Ungewöhnliches. Hormonelle Einflüsse und eine Zunahme des Fettgewebes gehören zu den bekannten Faktoren, die ihr Aussehen verschlechtern.

In dieser Zeit ist es ratsam, eher einen schonenden Umgang zu pflegen. Am sinnvollsten sind moderate Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, eine vernünftig zusammengestellte Ernährung und regelmäßige Hautpflege. Aggressive kosmetische oder apparative Eingriffe sollten immer mit einem Arzt besprochen werden.

Stadien der Cellulite

Zur Orientierung wird Cellulite oft in mehrere Grade eingeteilt, je nachdem, wie stark sie sichtbar ist.

  • 1. Grad - Unebenheiten sind normalerweise nicht sichtbar. Sie treten eher beim Zusammendrücken der Haut oder bei bestimmter Beleuchtung auf.
  • 2. Grad - die Haut wirkt bereits leicht uneben, insbesondere beim Anspannen der Muskeln, Sitzen oder bei seitlichem Licht.
  • 3. Grad - Dellen und Beulen sind auch ohne Zusammendrücken und beim normalen Betrachten sichtbar.
  • 4. Grad - die Unebenheiten sind stark ausgeprägt, die Haut kann weniger straff wirken und die Veränderungen sind oft dauerhaft sichtbar.

Je ausgeprägter das Stadium, desto weniger wirken isolierte Lösungen in der Regel und desto wichtiger ist ein langfristiger, ganzheitlicher Ansatz.

Was das Erscheinungsbild von Cellulite verschlimmern kann

Cellulite hat nicht nur eine einzige Ursache. Sie verschlimmert sich oft durch eine Kombination mehrerer Einflüsse:

  • Mangel an regelmäßiger Bewegung,
  • Gewichtsschwankungen,
  • höherer Körperfettanteil,
  • verschlechterte Qualität der Haut und des Bindegewebes,
  • höheres Alter,
  • Rauchen,
  • Ernährung mit überwiegend hochverarbeiteten Lebensmitteln.

Laut Fachquellen können auch Ernährungsgewohnheiten mit einem höheren Anteil an Kalorien, Fetten, Kohlenhydraten, Salz und hochverarbeiteten Lebensmitteln zur Verschlechterung beitragen.

Was hilft in der Praxis gegen Cellulite

Die besten Ergebnisse werden normalerweise nicht mit einer einzelnen Methode erzielt, sondern durch die Kombination mehrerer Maßnahmen. Besonders wichtig sind Regelmäßigkeit und Langfristigkeit.

Regelmäßige Bewegung

Bewegung hilft, die Körperzusammensetzung, den Muskeltonus und das allgemeine Hautbild zu verbessern. Eine Kombination aus Gehen, Krafttraining und Aktivitäten, die die untere Körperhälfte beanspruchen, ist vorteilhaft. Fachquellen weisen darauf hin, dass Bewegung und die Reduzierung eines sitzenden Lebensstils das Erscheinungsbild von Cellulite mildern können, auch wenn sie sie in der Regel nicht vollständig beseitigen.

Stabiles Gewicht

Große Gewichtsschwankungen können der Haut und dem Unterhautgewebe eher schaden. Ein langfristig nachhaltiges Regime ist vorteilhafter als schnelle Diäten.

Ausgewogene Ernährung

Wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von Proteinen, Ballaststoffen und Flüssigkeit. Auch die allgemeine Qualität der Ernährung spielt eine Rolle, nicht nur die Kalorienzahl. Langfristig überschüssiges Salz, Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel wirken sich in der Regel nicht positiv auf die Haut aus.

Pflege der Hautqualität

Mit festerer, besser hydratisierter und elastischerer Haut wirkt die Oberfläche optisch glatter. Kosmetika allein reichen jedoch in der Regel nicht aus, wenn andere unterstützende Maßnahmen fehlen.

Massagen und Lymphpflege

Massagen oder Lymphpflege können eine vorübergehende Verbesserung des Erscheinungsbildes bewirken, insbesondere wenn Flüssigkeitsansammlungen dazu beitragen. Der Effekt ist individuell und erfordert in der Regel Regelmäßigkeit. Die Mayo Clinic stellt fest, dass verschiedene Verfahren, einschließlich Massagen, das Erscheinungsbild von Cellulite teilweise verbessern können, die Ergebnisse jedoch nicht dauerhaft sind.















Welche Rolle spielt Kosmetik?

Viele Menschen greifen zu Produkten für Problemzonen. Cremes oder Gele, die speziell für Cellulite entwickelt wurden, können ein nützlicher Bestandteil der Routine sein, wenn man einen realistischen Effekt erwartet. Sie wirken in der Regel nicht auf die tiefere Struktur des Unterhautgewebes selbst, sondern verbessern eher vorübergehend das Erscheinungsbild der Hautoberfläche, zum Beispiel durch Hydratation, leichte Straffung oder Unterstützung der Mikrozirkulation.

Kosmetik ist am sinnvollsten als Ergänzung einer umfassenden Pflege, nicht als einzige Lösung. Es lohnt sich daher, nicht nur den Produkttyp, sondern auch die Regelmäßigkeit der Anwendung und das gesamte Regime zu beachten.

Fachärztliche Versorgung und ihre Grenzen

Wenn Cellulite ausgeprägt ist und ein langfristiges ästhetisches Problem darstellt, kann eine fachärztliche Beratung in Betracht gezogen werden. Es stehen verschiedene dermatologische und ästhetische Verfahren zur Verfügung, wie z.B. bestimmte Arten von Laser- oder Radiofrequenzbehandlungen, akustische Wellen oder Methoden zur Lockerung der Bindegewebsstränge. Die Ergebnisse sind jedoch individuell, oft vorübergehend und erfordern in der Regel mehrere Sitzungen.

Die Amerikanische Akademie für Dermatologie weist darauf hin, dass einige Methoden das Erscheinungsbild von Cellulite laut Studien verbessern können, aber nicht alle den gleichen Effekt haben und ein Teil der Ergebnisse zeitlich begrenzt ist.

Was Sie daraus mitnehmen sollten

Cellulite ist ein normaler Bestandteil der Realität des weiblichen Körpers und bedeutet an sich nicht, dass etwas nicht stimmt. Sie kann bei schlanken Frauen, Sportlerinnen und in Zeiten signifikanter hormoneller Veränderungen auftreten.

Gewöhnliche Cellulite ist harmlos. Wenn jedoch ausgeprägte Schwellungen, Schmerzen, eine schnelle Verschlechterung des Zustands oder Unsicherheit, ob es sich wirklich nur um Cellulite handelt, vorhanden sind, ist eine ärztliche Konsultation angebracht. Es ist wichtig, gewöhnliche Orangenhaut von anderen Zuständen zu unterscheiden, zum Beispiel von Ödemen, Störungen des Lymphsystems oder Hautproblemen anderer Herkunft.

Am effektivsten ist oft ein nüchterner und langfristiger Ansatz: regelmäßige Bewegung, Pflege der Körperzusammensetzung, eine hochwertige Ernährung, Unterstützung der Haut und realistische Erwartungen an Kosmetik und Verfahren. Fachquellen stimmen überein, dass Cellulite nicht zuverlässig und dauerhaft mit einem universellen Schritt entfernt werden kann, ihr Aussehen kann aber in vielen Fällen gemildert werden. 

 

 

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Beginn mit dem Einkauf

Optionen wählen