Neobotanics

Therapie mit Cannabinoiden

Wer Cannabis hört, denkt vermutlich zuerst an die Pflanze selbst, deren Zubereitungen (z.B. Haschisch oder Marihuana) wegen ihrer berauschenden Wirkung inhaliert werden. In der medizinischen Praxis jedoch wird nicht die Pflanze selbst, sondern ihre spezifischen Hauptinhaltsstoffe - die sogenannten Cannabinoide - zum therapeutischen Einsatz verwendet.

Cannabinoide sind eine Klasse von körpereigenen Substanzen, die Teile des Lern- bzw. Belohnungssystems sowie des Immunsystems beeinflussen. Docken sie an bestimmte Cannabinoid-Rezeptoren im Körper an, wirken sie unter anderem schmerzlindernd. Intensive Schmerzzustände können gebessert werden, wenn dem Körper zusätzlich Cannabinoide zugeführt werden.

Die Pflanze Cannabis sativa enthält mehrere Hundert verschiedene Substanzen. Die wichtigsten therapeutisch wirksamen Substanzen der Cannabis-Produkte sind die enthaltenen Cannabinoide. Cannabidiol (CBD), ist ein spät entdecktes Cannabinoid aus der Hanfpflanze. 

Im Jahr 1987 konnte der Professor Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in Missouri (USA) zum ersten Mal zeigen, dass Cannabinoide über körpereigene Rezeptoren wirken. Der menschliche Körper verfügt über mehrere Rezeptoren, die auf Cannabinoide reagieren. Die Rezeptoren sind Teil des sogenannten Endocannabinoid-Systems. Das Endocannabinoid-System dient der Regulierung von Körperabläufen.  

Das Endocannabinoid-System kann nicht nur durch Cannabinoide aus den Hanfgewächsen beeinflusst werden. Der Körper selbst bildet Stoffe, die sogenannten Endocannabinoide, die Einfluss auf das System nehmen. Durch den im NEOBOTANICS®

enthaltenen Endocannabinoid-Beschleuniger wird dieses System zusätzlich angeregt.

Der Nutzen von Cannabinoiden in der Schmerzbehandlung ist mittlerweile belegt: Sie helfen gegen zahlreiche chronische Schmerzzustände. Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) hat die Hanfpflanze (Cannabis) nun zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt. 

Fazit

Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) kann bei einer Reihe von Erkrankungen hilfreich sein. Sein Nutzen ist durch verschiedene klinische Studien belegt. Seine Wirkungen lassen sich durch seine Interaktion mit dem Endocannabinoid-System erklären.